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6 Voice Beispiele für Unternehmen 

von  Sebastian Podesser

11.04.2022

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Interaktive Audiowerbung

Interaktive Audiowerbung kann man sich wie einen Radiospot vorstellen, mit dem die Hörer*innen interagieren können. Diese Entwicklung ist nicht neu, nimmt aber gerade Fahrt auf. Pandora hat das Format beispielsweise schon 2019 getestet. Fast 75% der Hörer*innen haben sehr positiv darauf reagiert. Also weitete das Unternehmen die Tests auf die Öffentlichkeit aus. Auch Spotify ist davon überzeugt, dass die Zukunft der digitalen Audiowerbung interaktiv sei und kündigte heuer einen dementsprechenden Launch an. Instreamatic ist ein Unternehmen, dass sich auf interaktive Audiowerbung fokussiert. Es lizensiert ihre Technologie für Apps wie zum Beispiel Pandora. Unser Experte für interaktive Audiowerbung, Toddy, hat übrigens einen eigenen Artikel zu diesem Thema geschrieben.

Sprachsuche im E-Commerce

Beim E-Commerce dreht sich vieles um Geschwindigkeit. Laut Google stieg die Conversion Rate auf mobilen Seiten von Einzelhändlern um 8,4% aufgrund einer Verbesserung der Geschwindigkeit von 0,1 Sekunden. Sind die Besucher*innen erstmal im Webshop, verliert das Thema „Geschwindigkeit“ kein bisschen an Relevanz. Kund*innen sollten nämlich so schnell wie möglich finden wonach sie suchen und im Anschluss mit so wenigen Klicks wie möglich den Kaufvorgang abschließen. Genau in dieser Phase kann Voice enorm helfen. Und zwar beim Suchen der gewünschten Produkte. Anstatt sich mühsam durch alle Filtereinstellungen zu kämpfen, kann man in Shops, die Spracheingabe ermöglichen, einfach sagen was man möchte.

Voice Promotion

Wie Leadgenerierung per Sprache für die FMCG-Branche funktioniert zeigt die Plattform „Send Me A Sample“. Sie liefert messbare Produkttests und hochwertige Kundendaten. Mittlerweile sind durch das Unternehmen fast 1 Million Kostproben für 30 Marken weltweit verschickt worden. Und dazu gibt es auch Ergebnisse:

  • Bis zu 32% entscheiden sich nach der Kostprobe für einen Kauf
  • Die durchschnittliche Opt-In-Rate liegt bei 46%
  • Die Öffnungsrate für E-Mails nach der Kampagne liegt bei 40%

Voice in der QSR-Branche

Die Lebensmittelbranche blieb bis 2020 von der Digitalisierung im Vergleich zu vielen anderen Branchen noch nahezu unberührt. Covid-19 war vor allem in diesem Bereich ein enormer Katalysator. Der Bedarf nach dem Online-Einkauf von Lebensmittel stieg exponentiell. Zeitgleich setzten sich diverse Lieferdienste für Lebensmittel wie Gorillas, Flink, uvm. durch, die sich vor allem in einem Punkt zur bisherigen Konkurrenz stark unterscheiden: Lieferung in 15 Minuten. Also auch hier dreht sich wieder alles um Geschwindigkeit. Luft nach oben gibt es wieder beim Bestellvorgang. Den Warenkorb per Sprache zu befüllen beschleunigt den Prozess jedenfalls stark.

KI-gestützte telefonische Essensbestellung

Das Volumen der QSR (Quick Service Restaurant)-Branche wurde für 2020 auf 239 Mrd. Dollar geschätzt. Laut voicebot.ai sind 64% der befragten Menschen daran interessiert, eine sprachgesteuerte KI für die Essensbestellung zu nutzen. Was spricht also dagegen, beim Lieblingsrestaurant einfach anzurufen? Das geht in der Regel noch schneller als via Webshop oder App zu bestellen. Mithilfe von KI sind mittlerweile nicht nur menschenähnliche Dialoge möglich, sondern auch ein personalisiertes Einkaufserlebnis („Möchtest du dieselbe Pizza wie beim letzten Mal?“).

Voice Commerce

Laut Global Market Insights wird der weltweite Umsatz mit intelligenten Lautsprechern bis 2024 die Marke von 30 Milliarden Dollar übersteigen. Mit Blutag kann nun jeder Online-Shop ganz einfach einen zusätzlichen, sprachgesteuerten Verkaufskanal schaffen. Das ist vielleicht für den Erstkauf eines teuren Produkts noch nicht sehr relevant, für den Wiederkauf von bereits bestellten Gebrauchsartikel allerdings besonders interessant („Alexa, bestelle Kaffee von Mister Bohne nach.“). Voice Commerce kann somit die Costumer Experience, den Costumer Lifetime Value (CLV) und die Kundenzufriedenheit auf ein neues Level heben.

Fazit der Voice Beispiele für Unternehmen

Unsere Stimme ist nicht nur ein zeiteffizientes, sondern auch natürliches Werkzeug im Umgang mit Geräten und Software. Wir sprechen schneller als wir tippen und Zeit zu sparen ist für die Mehrheit der Menschheit offensichtlich von Relevanz. Aus diesem Grund werden auch immer mehr Interfaces der Unternehmen um die Komponente „Voice“ ergänzt werden. Während sich heute noch viele mit einem Mobile-First-Ansatz beschäftigen, ist die Zeit meiner Meinung nach reif für Unternehmen sich zu fragen, was ein Voice-First-Ansatz für ihr Geschäftsmodell bedeuten würde. Die sechs Beispiele aus diesem Artikel sollen dabei eine Inspiration dafür darstellen was heute bereits möglich ist und wohin sich die Welt in Zukunft entwickeln wird.

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