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Wie schnell kannst Du Kunden finden als Voice-Consultant? 

von  Vera Steitz

23.04.2021


Wir befinden uns in den ersten Wochen der Ausbildung zum Voice-Consultant. Die ersten Live- Sessions haben stattgefunden, die Gruppe tauscht sich bereits aus und ein paar TeilnehmerInnen möchten sogar schon Projekte verkaufen.

Wir freuen uns über jeden Erfolg unserer TeilnehmerInnen, haben aber auch ein paar Bedenken.

Kann das schon funktionierten?
Braucht man nicht noch etwas mehr Hintergrundwissen?
Und, vor allem, wo finden sich Kunden für Voice-Neueinsteiger?

Wir wollten es genauer wissen und haben uns bei den TeilnehmerInnen umgehört. Dabei haben wir viele verschiedene Einblicke erhalten, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

„Eine Aktive KundInnen-Suche wird bei mir noch ein oder zwei Monate dauern. Cool wäre, wenn wir dann schon durchgesprochen haben, wie man extern auf Seiten der KundInnen Angaben abspeichern kann. Zum Beispiel eine Reservierung“, sagt uns Rebecca.

Thomas hingegen arbeitet an einem gemeinnützigen Pilotprojekt, dass er über die Laufzeit der Ausbildung ausarbeiten möchte. Ihm ist wichtig, dass er etwas Sinnvolles entwickelt und durch diese Erfahrungen sicherer vor zukünftigen Kunden auftreten kann. Um welches Projekt es sich genau handelt möchte er uns noch nicht verraten.

Völlig anders ist Kenzo an den Einstieg der Ausbildung herangegangen. Er hat sich in die erste Aufgabe des Tutors Sebastian, nämlich die erste Voice-App zu bauen, voll reingehängt. Über eine Woche Arbeit hat er in sein Japan-Quiz investiert. Vieles selbst eingesprochen oder eingespielt und dabei erste Hürden in Voiceflow überwunden.

Teste den Skill gleich aus, hier kannst du ihn aktivieren.

Kenzo ist Sprecher und Musiker. Er selbst möchte mit seinem ersten Kundenprojekt noch etwas warten, bis er mehr von der Technik versteht. Für die Kundensuche gibt er aber folgenden Tipp: „Ich habe tatsächlich heute mit einem Schriftsteller gesprochen den ich über meine freiberufliche Tätigkeit als Sprecher kenne, …“ „…Ich denke, wenn man bereits potenzielle Kunden kennt, macht es Sinn diese früh anzusprechen, damit sie sich mit der Technik vertraut machen können. Das Gespräch heute hat mir gezeigt, dass die technische Möglichkeit von Voice immer noch sehr unbekannt ist.

Uns ist es wichtig, dass die TeilnehmerInnen möglichst schnell ins Tun kommen. Dass Sie sich an das Thema praktisch herantrauen und ihre ersten Erfahrungen sammeln. Wir möchten, dass sie früh erkennen, welche Potenziale in diesem Thema stecken. Daher ist die erste Aufgabe, eine eigene Voice-App zu bauen. Wir geben nichts vor und erwarten auch keine ausufernden Apps.

Es gibt sehr einfache Anwendungsfälle und wiederum auch sehr komplexe. Wir möchten, dass unsere TeilnehmerInnen die Anforderungen des Kunden schnell begreifen und in eine Anwendung verpacken können. So ist es einfacher, z. B. in einem ersten Gespräch, Anwendungsideen sofort gedanklich durchzuspielen.

Auch die Leidenschaft für Voice wird jeden Tag etwas größer bei den TeilnehmerInnen, jeder Ausbildungsschritt weckt neue Ideen. Die Begeisterung nimmt zu, manchen TeilnehmerInnen kribbelt es immer mehr in den Fingern und bei vielen wächst die To-Do-Liste der „Voice-Projekte“ stetig.

Diese Entwicklungen kitzeln wir bewusst bei allen TeilnehmerInnen hervor, denn am Ende entscheidet sich der Kunden für die- bzw. denjenigen, der für seine Sache brennt, der sein Netzwerk mitreißen kann und diese Leidenschaft überträgt.

In den ersten Wochen der Ausbildung zum Voice-Consultant bereits erste Kunden finden, ist möglich, aber nicht die Regel. Teilnehmer, die so früh Aufträge finden, haben sie zumeist aus dem bereits bestehenden Netzwerk. Außerdem dienen sie „nur“ als Test- oder Pilotprojekte, die Unternehmensstruktur und Zielgruppe sind dem angehenden Voice-Consultant bereits bekannt und/oder die erste Entwickelung ist sehr einfach gestickt.

„Voraussetzung ist, denke ich, den Kunden zu kennen. Also eine bestimmte Zielgruppe zu haben. Das sollte einem schon in der Entwicklung des Skills bewusst sein, falls man diese später vermarkten möchte. Ansonsten sollte der Skill ein bestimmtes Problem der Kunden lösen können, bzw. einen Nutzen bringen.“

Kenzo

Viele Teilnehmer fiebern zwar auf den ersten Auftrag hin und haben unzählige Ideen im Kopf, jedoch möchten die meisten erst einmal die Ausbildung vertiefen, um die Thematik selbst besser zu verstehen und somit auch vermitteln zu können.

Wir werden jede(n) TeilnehmerIn bei ihren Vorhaben so gut wie möglich unterstützen und drücken allen die Daumen schnell an profitable Aufträge zu kommen. Die nächsten Wochen werden mit Sicherheit, nicht nur für uns, ziemlich spannend werden. Ich freue mich schon wahnsinnig drauf.

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